Kiefer­orthopädische Behandlung

Kieferorthopädie nicht nur für Kinder und Jugendliche. 

 

Neben der "traditionellen" kieferorthopädischen Behandlung von Jugendlichen im Alter von ca. 10-15 Jahren mit herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen bieten wir folgende zusätzliche Therapiekonzepte und Techniken an:

  • Frühbehandlung von Kindern und Kleinkindern mit ausgeprägten Kieferfehlstellungen
  • Behandlung mit mitarbeitsunabhängigen Geräten
  • weitgehend unsichtbare Zahnkorrektur* (Keramikbrackets)
  • unsichtbare Zahnkorrektur*
  • Behandlung mit besonders schonenden Zahnbewegungen
  • Erwachsenenbehandlung*
  • Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung
  • Kiefergelenksbehandlung
  • Diagnose mit moderner digitaler 3D-Technik
  • Herstellung von Planungsmodellen mit 3D-Druck 

* diese Methoden sind z.T nicht im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen

 

Beratung bei Ihrem Kieferorthopäden

Ihre Behandlung zum Erfolg. Jede Behandlung beginnt mit einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis. Dabei lernen Sie nicht nur unser Team und unsere Räumlichkeiten kennen, sondern erhalten bereits wichtige Informationen zu möglichen Behandlungsoptionen Im Regelfall werden dazu bereits Röntgenaufnahmen des Gebisses angefertigt.

Kieferorthopädische Analyse

Für eine individuelle Behandlungsplanung müssen verschiedene diagnostische Befunde vorliegen. So erstellen wir eine detaillierte Analyse Ihrer Zahn- oder Kieferfehlstellung. Dazu gehören Abdrücke beider Kiefer, Röntgenbilder zur Beurteilung der Zähne und Kieferknochen sowie Fotos vom Gesicht, dem Profil und den Zähnen.

Als Resultat der Analyse stellen wir Ihnen Ihren individuellen Behandlungsplan vor, in dem festgelegt ist, welche Schritte wir zur Therapie Ihrer Fehlstellung empfehlen.

Funktionsanalyse

Die Funktionsanalyse ist eine Behandlungsmethode, mit der Ihr Zahnarzt Ihr Kauorgan hinsichtlich seiner Funktion bzw. Fehlfunktion untersuchen kann. Das Zusammenwirken der beiden Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und der Zähne muss fehlerfrei ablaufen. Bereits ein einzelner zu lang gewachsener Zahn kann zur ungleichen Verteilung der Beißkraft führen und die empfindliche Balance Ihres Kauorgans stören.

Behandlung / Regulierung

Egal ob Ihr Behandlungsplan eine festsitzende oder herausnehmbare Zahnspange vorsieht, während der gesamten Behandlung (in der Regel über mehrere Jahre!) sollten regelmäßige Kontroll- und Behandlungstermine unbedingt eingehalten werden. Dabei wird der Behandlungsfortschritt dokumentiert und die Zahnspange an den neuen Status des Gebisses angepasst.

Nachbehandlung

Nach erfolgreicher Korrektur der Zahn- oder Kieferfehlstellung wird die festsitzende Zahnspange entfernt und das Gebiss gründlich gereinigt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Ergebnis aber noch nicht dauerhaft und sollte mit Hilfe eines fixen Retainers stabilisiert werden, um einen Rückfall in die Fehlstellung zu vermeiden.

Kosten

Die Kosten für eine Zahnregulierung dürfen aufgrund der Werberichtlinien öffentlich nicht bekannt gegeben werden. Einen unverbindlichen Kostenvoranschlag können wir Ihnen daher erst im Zuge eines Erstgespräches geben.

Die Kosten für eine Zahnspange werden im Allgemeinen auf 2 oder 3 Jahre aufgeteilt, wobei ein Teil dieser Kosten von der jeweiligen Krankenkasse übernommen wird. Auch darüber informeren wir Sie gerne beim Erstgespräch.

Digitale Zukunft in der Kieferorthopädie

3D-Drucker fertigt präzise Zahnspangen an

In unserer Praxis für Kieferorthopädie in Hilden setzten wir auf innovative Verfahren, um unsere Patienten bestmöglich zu behandeln und zu versorgen. Dazu gehört auch die 3D-Druck-Technologie, die seit einiger Zeit in der Medizin-Technik zum Einsatz kommt und in verschiedensten Bereichen Anwendung findet. Die 3D-Druck-Technologie wird auch für die möglichst passgenaue Anfertigung von transparenten, herausnehmbaren Zahnspangen genutzt. Denn gerade in der Kieferorthopädie kommt es auf Präzision an. Jede Zahnspange wird individuell gefertigt, damit sie absolut passgenau sitzt und keine Beschwerden im Kiefer verursacht.

Wie entsteht die 3D-Zahnspange?

Zunächst wird vom Patienten ein Gipsabdruck des Kiefers erstellt. Dieser Abdruck wird anschließend mittels 3D-Scanner in ein digitales Zahnmodel vermessen und somit visualisiert. Mit der dazugehörigen Software wird in höchster Präzision ein individuell auf den Patienten abgestimmtes digitales Set-Up-Modell im Labor angefertigt. Dieses Modell wird anschließend am 3D-Drucker produziert. Die fertigen Kunststoffschienen entstehen dann im sogenannten Tiefziehverfahren. Für die Zahnkorrektur werden mehrere Schienen benötigt, es sind aber nur sehr wenige Termine in der Praxis nötig.

Vorteile für Patienten

Patienten profitieren durch den Einsatz des 3D-Druckes von einem passgenauem Ergebnis und einer deutlichen Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Methoden.